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Das Leibniz-Institut für Ostseeforschung wurde 1992 auf Empfehlung des Wissenschaftsrates neu gegründet. Seine Vorgängereinrichtung war das Institut für Meereskunde Warnemünde, welches als Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften das zentrale Meeresforschungsinstitut der DDR war. Heute ist das IOW Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft (WGL). Seine Grundausstattung wird gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Das Forschungsprogramm des IOW ist auf Küsten- und Randmeere mit besonderer Hinwendung zum Ökosystem Ostsee zugeschnitten. Direktor des IOW ist  Prof. Dr. Wolfgang Fennel.

Sektion Meereschemie Forschungsaufgaben

Die Sektion Meereschemie liefert Beiträge zu Problemen der Grundlagenforschung und zum Umweltüberwachungsprogramm der Ostsee. Untersucht werden die raum-zeitlichen Variationen, der Transport und die Umwandlung chemischer Variablen in marinen Ökosystemen, vorrangig der Ostsee.

Schwerpunkt dieser Untersuchungen sind natürliche und anthropogene Wasserinhalte wie Gase, Nährstoffe, anorganische Kohlenstoffverbindungen sowie Schwermetalle, Erdölbestandteile und halogenorganische Kontaminanten. Zu den untersuchten Kompartimenten gehören die Wassersäule, das suspendierte partikuläre Material, die Sedimente sowie Biota und die Atmosphäre.

Ziel der Untersuchungen ist die Identifikation und Bilanzierung von Stoffflüssen und der Nachweis von Langzeitvariationen chemischer Größen als wichtige Voraussetzungen für die schrittweise Modellierung mariner Ökosysteme. Diesem Anliegen entsprechend sind die Forschungsvorhaben und die Monitoring-Aufgaben der Sektion Meereschemie im starken Maße interdisziplinär eingebunden.

 

AUFGABEN IM PROJEKT BIOBIND

Beurteilung des Anforderungs- und Bewertungskataloges für Ölbinder

Ölbindereigenschaften (chemische Verbindungen und toxikologische Eigenschaften)

Mikroorganismen – Probengewinnung – Ölabbaueigenschaften

Versuche (Labor und Natur) mit bioaktiven Bindern

Ökotoxikologische Bewertung

Hydrodynamische Randbedingungen und Driftvorhersage

 

Kontakt:
Prof. Dr. Detleff Schulz-Bull
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Dipl. Chem. Janne Rubarth
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